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Probefahrt mit dem Auto als starkes Verkaufsargument

Autokunden stehen heutzutage vor einer immens großen Auswahl an Fahrzeugen. Wegen der Vielfalt an Typen und Ausstattung sind sie stärker als zuvor auf die Beratung von guten Verkäufern angewiesen. Außerdem ist es bei keinem anderen Produkt so entscheidend, es vor dem Kauf zu testen, wie bei einem Pkw. Eine Probefahrt im Wunschauto ist daher ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung fast aller Kunden. Mehr als 80 Prozent planen bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug eine oder sogar mehrere Probefahrten ein.
Umfragen bestätigten, was die Autohändler eigentlich längst wissen sollten: Sitzt ein Kunde einmal in einem Wagen, dann entscheidet er sich schneller zum Kauf, als wenn er das Auto nur von außen oder sogar nur auf dem Bildschirm gesehen hat. Das haptische Erlebnis ist also sehr wichtig für den potentiellen Käufer – und für die Autohäuser ist es ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem immer stärker wachsenden Online-Handel. Verkaufsmitarbeiter, die ihren Kunden also raten, den Wagen auf jeden Fall Probe zu fahren, liegen somit genau richtig: Denn oft gibt erst das praktische Fahrerlebnis den entscheidenden Ausschlag zum Kauf. Doch gerade in der Kundenkontaktqualität gibt es im deutschen Autohandel noch deutlichen Optimierungsbedarf, wie ein aktueller Autohändlertest der Firma concertare zeigt: Nur ein Teil der Verkaufsberater bot den Kunden zum Beispiel am Ende eines Beratungsgesprächs eine sofortige Probefahrt mit seinem Wunschauto an. Damit unterschätzen sie die Bedeutung des Fahrerlebnisses für die Kaufentscheidung erheblich.
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Süßer die Kassen nie klingeln? Ausblick auf das Weihnachtgeschäft 2014

Jedes Jahr zu Weihnachten freuen sich nicht nur Kinder auf ihre Geschenke, sondern auch der deutsche Einzelhandel ist dann positiv gestimmt: Denn er erwartet zum Fest traditionsgemäß hohe Umsätze und klingelnde Kassen. Und auch für das aktuelle Weihnachtsgeschäft 2014 sagen Experten eine Umsatzsteigerung auf 72, 5 Milliarden Euro voraus, was ein Plus von 1, 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Dieser Zuwachs liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 1,5 Prozent. Noch höhere Umsätze erwarten nur wenige Länder, darunter Großbritannien mit 2,2 Prozent, und die USA mit 2, 9 Prozent Wachstum.
Doch nicht alle Händler haben mit Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft gleich viel Grund zur Freude: Denn während die Online-Bestellungen nach wie vor wachsen und die Bestellungen von mobilen Endgeräten geradezu explodieren, ist der Umsatz im stationären Handel rückläufig. Die Prognosen lauten, dass er Weihnachten 2014 um 1,3 Prozent auf dann nur noch 60,4 Milliarden Euro sinken wird.
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